Von Idaho, nahe der kanadischen Grenze, bis in den Süden Kaliforniens standen zehntausende Hektar Land in Flammen. Das größte von insgesamt 55 Großfeuern hatt sich am Sonntag auf eine Fläche von über 120.000 Hektar Land ausgedehnt.
Bei abflauenden Winden konnten die Einsatzteams bis Montagabend (Ortszeit) ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern, wie die "Salt Lake Tribune" berichtete. In der kalifornischen Sierra Nevada konnte ein großer Waldbrand zu 50 Prozent unter Kontrolle gebracht werden.
Angesichts der anhaltenden Rekord-Hitzewelle in 14 westlichen US-Staaten mit Temperaturen von bis zu 46 Grad Celsius standen zu Wochenbeginn zahllose Hektar Land in Flammen. Mehrere Menschen sind bei den Bränden bereits ums Leben gekommen, darunter ein Hausbesitzer in South Dakota, der dem Evakuierungsaufruf der Feuerwehr nicht gefolgt war.
In Utah waren vergangene Woche drei Männer bei der Feldarbeit den Flammen zum Opfer gefallen. Der Nationalen Feuerbehörde in Boise (Idaho) zufolge wurden die meisten Feuer durch Blitzschläge ausgelöst, da das Land nach den Rekordtemperaturen ausgedörrt sei und daher höchste Brandgefahr herrsche.