Ein etwa
60-jähriger Mann sei in einem
Hauseingang in Rosario, 300 Kilometer nördlich von Buenos Aires,
gefunden worden. Ein anderer habe in einer Strasse der Hauptstadt
vergeblich unter Pappkartons Schutz vor der Polarluft gesucht.
Insgesamt wurden in den letzten Tagen bereits 23 Kältetote registriert.
Auch Chile und Bolivien betroffen
Mendoza am Fuss der Anden wurde nach Angaben des argentinischen
Wetterdienstes vom heftigsten Schneesturm seit 30 Jahren heimgesucht.
Im Cristo-Redentor-Tunnel zwischen Argentinien und Chile, der aus
Sicherheitsgründen geschlossen wurde, steckten 3000 Lastwagen fest.
Auch in Chile, in der Region von Araucania im Süden,
erfror
ein Mensch. In Bolivien legten heftige Schneefälle die wichtigsten
Verbindungsstrassen und Flughäfen des Landes lahm. Der internationale
Flughafen El Alto, der die Hauptstadt La Paz bedient, sollte nach
offiziellen Angaben bis auf weiteres geschlossen bleiben.