Die Alpensüdseite war vom Kaltlufteinbruch wenig betroffen.
Hier erreichte der Wärmeüberschuss rund drei Grad. Mehr als zwei Grad
zu warm war es auch im Engadin. Auch die Besonnung war in den meisten
Gebieten «übernormal», wie MeteoSchweiz schrieb. Im östlichen
Mittelland wurden lokal bis 150 Prozent der normalen
Märzsonneneinstrahlung gemessen.
Im südlichen Wallis und am Alpensüdhang entsprach
die Besonnung etwa dem langjährigen Durchschnitt. In den inneren Alpen
war der März denn auch teils zu trocken und in der Südschweiz fiel bis
am 29. März sogar nur ein Viertel der normalen Regenmenge. Auf der
Alpennordseite fielen verbreitet übernormale Niederschlagsmengen