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Sep 29, 2006

Wärmster September seit 142 Jahren

Zürich - Nach einem verregneten und kalten August hat die Schweiz den wärmsten September seit 140 Jahren erlebt. Vor allem am Monatsanfang herrschte hochsommerliches Wetter. Der Wärmeüberschuss betrug zum Teil bis zu 3,5 Grad.



Zwischen dem 3. und dem 8. September kletterte die Nullgradgrenze zeitweise bis auf 4700 Meter über Meer. Auf 2000 Metern Höhe wurden bis zu 20 Grad gemessen.

In Piotta TI auf 1000 Metern war es erstmals seit Messbeginn 1981 mehr als 30 Grad warm, wie MeteoSchweiz mitteilte.

Auch nachher hielt die milde Spätsommerwitterung mehr oder weniger während des ganzen Monats an. Am zentralen und östlichen Alpennordhang war der September der wärmste Monat seit Messbeginn 1864.

Im Rest der Deutschschweiz sowie in Nord- und Mittelbünden gehörte er mit den September 1987 und 1961 zu den wärmsten drei.

Hohe Niederschlagsmengen

Trotz hohen Temperaturen wurde die Schweiz Mitte September mit grossen Regenmengen eingedeckt. Zum Teil wurden innerhalb von 12 Stunden mehr als 75 Liter pro Quadratmeter gemessen. Zusammen mit weiteren Regenperioden wurden regional unterschiedliche Regenmengen registriert.

Im nordöstlichen Teil des Juras erreichten die Regensummen zum Teil mehr als das Doppelte der normalen Septembermenge. Auch im zentralen Mittelland und im südlichen Wallis wurden zwischen 120 und 200 Prozent der Normwerte gemessen. Zwischen 50 und 80 Prozent der Normalmengen fielen dagegen in der Westschweiz und in Graubünden.


Last Update:   Oct 25, 2006 - jbg

Content Source:   www.news.ch, bert/sda




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