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Aug 30, 2007

Das dreifache der üblichen Regenmenge

Die Monate Juli und August sind in grossen Teilen der Schweiz viel zu nass gewesen. An einigen Messstationen fiel bis zum Dreifachen der üblichen Regenmenge.



Den Regenrekord für den Monat August hält der Chasseral im Berner Jura, wie Annick Haldimann von MeteoSchweiz auf Anfrage sagte. Bis heute Morgen fielen dort mehr als 340 Liter pro Quadratmeter. Der langjährige Monatsschnitt beträgt rund 100 Liter, der bisherige Augustrekord an der Messstation lag bei 207 Litern.

In Neuenburg fielen 274 Liter - rund 35 Liter mehr als beim bisherigen Rekord im August 1931. Augustrekorde vermelden auch Wynigen BE, Payerne VD oder Evonlène VS. Die Regenmengen sind dort allerdings kleiner. Laut Haldimann wurden im August vielerorts doppelt so hohe Regenmengen wie im langjährigen Schnitt gemessen.

Bereits im Juli war im Wallis, in der Westschweiz und im zentralen Mittelland zum Teil das Eineinhalb- bis Dreifache der üblichen Regenmengen gefallen. Nur im Tessin und im Bündnerland war es zu trocken.

Grund für das schlechte Sommerwetter sei, dass es kaum stabile Hochdruckgebiete gegeben habe, sagte Haldimann. Das sei ungewöhnlich. Die Konstellationen, die zu den verschiedenen Unwettern im Juli und August führten, sind allerdings schlecht vergleichbar, wie MeteoSchweiz im Internet schreibt.

Bei den Unwettern vom 8. und 9. August waren mit einer klassischen Störungslage grosse Teile der Schweiz betroffen. Am Mittwoch dieser Woche dagegen führte ein völlig andere Wetterlage dazu, dass sich die Unwetter auf das Seeland und die Dreiseen- Region beschränkten.


Last Update:   Sep 14, 2007 - jbg

Content Source:   tagesanzeiger.ch; (cpm/sda)



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