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Sommer 1987: Die Alpenregion wird von schweren
Unwettern heimgesucht. Am 19. Juli wird Poschiavo GR verwüstet, am
25. August die Urner Reussebene überflutet. Insgesamt sterben acht
Menschen. Es entsteht Sachschaden von 1,3 Milliarden Franken. Die
Gotthardbahn ist fast drei Wochen unterbrochen.
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24. September 1993: Nach starken Regenfällen
tritt die Saltina über die Ufer und verwüstet das Stadtzentrum von
Brig. Zwei Menschen ertrinken. Der Sachschaden beläuft sich auf rund
600 Millionen Franken.
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10. Juli 1994: Die Ferienhaussiedlung Falli-Hölli in Plasselb FR kommt nach heftigem Regen ins Rutschen. 36 Chalets werden zerstört.
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Sommer 1996: Unwetter suchen am 9. Juni die West-
und Zentralschweiz heim. In Obwalden ertrinkt eine 19-jährige Frau in
einem hochgehenden Wildbach. Am 8. Juli führen sintflutartige Regen in
der ganzen Schweiz zu Erdrutschen und Strassenunterbrüchen. Es
entstehen grosse Schäden an Obstkulturen.
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15. August 1997: Ein Unwetter mit Schlamm- und
Geröllawinen richtet in Sachseln OW Schaden von 120 Millionen Franken
an. Kurz darauf wird auch Langnau BE überflutet.
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15. Mai 1999: Unwetter führen zwischen Thun und
Bern, in der Linthebene und der Bodensee-Hochrhein-Region zu
Hochwasser. Die Altstädte von Bern, Thun und Rheinfelden werden
teilweise überflutet. Die Schäden belaufen sich auf 580 Mio. Franken.
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14./15. Okt. 2000: Anhaltende Regengüsse führen
im Wallis zu Erdrutschen und Überschwemmungen. Insgesamt sterben dabei
16 Menschen, 13 davon beim Erdrutsch in Gondo, der Teile des Dorfes
zerstört. Der Schaden beläuft sich auf eine halbe Milliarde Franken.
Der Langensee überschwemmt einen Teil Locarnos.
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16.Nov. 2002: Anhaltende und heftige
Niederschläge verursachen in der ganzen Schweiz Erdrutsche und
Überschwemmungen, Gotthard- und Simplonbahn werden unterbrochen.
Erdrutsche verletzen in Schlans GR mehrere Menschen, bei müssen
Disentis rund 20 Personen evakuiert werden. Der Lago Maggiore und
Genfersee treten über die Ufer, in Lully VD müssen etwa 100 Personen
evakuiert werden.
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Hitzesommer 2003: Bei schweren Gewittern kommen
am 16. Juli in Jona SG eine Frau durch einen umstürzenden Wohnwagen ums
Leben, in Schönenberg ZH werden drei Kinder von einem umstürzenden Baum
verletzt. Am 29. August kommt eine Person im Blenio-Tal TI bei einem
Erdrutsch ums Leben.
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3. Juni 2004: Nach anhaltenden Regenfällen treten
Thunersee und Aare über das Ufer. Das Berner Mattequartier wird
gesperrt. In Obwalden überflutet der Sarnersee den Bahnhof Sachseln.
Ein zehnjähriger Bub ertrinkt in Wasen BE in einen reissenden Bach.
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21. bis 23. Aug. 2005: Heftige Regenfälle richten
vor allem in Bern, Aargau sowie der Ost- und Innerschweiz Schäden von
2,5 Mrd. Franken an. Insgesamt acht Personen kommen ums Leben. Teile
von Bern, Luzern, Sarnen und Engelberg stehen unter Wasser. Zahlreiche
Bahn- und Strassenverbindungen werden unterbrochen, mehrere Ortschaften
wie Engelberg und Lauterbrunnen sind abgeschnitten.
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Sommer 2007: Mehrmals überqueren Gewitterfronten
mit heftigen Niederschlägen die Schweiz, die teils schwere Schäden
hinterlassen. Am 8. Juni kommen in Huttwil BE und Eriswil drei Menschen
bei Überschwemmungen ums Leben. Am 8. August wird die Schweiz von den
schwersten Unwettern seit zwei Jahren heimgesucht.